23.05.09
Alter: 3 Jahre
Gesundheit: WLAN-Moratorium an der Sorbonne Paris III
Alter: 3 Jahre
Und die Kärntner Wirtschaftskammer empfiehlt und wirbt für WLAN in der Fremdenverkehrswirtschaft. Ob die Kammerspitze klüger ist?
Anlässlich der letzten Versammlung des Comité Hygiène et Sécurité (CHS) der Universität Sorbonne Paris III wurde den Teilnehmern durch deren Präsidentin, Frau Lemardeley, ein Moratorium betreffend WLAN-Antennen angekündigt.
Dieses Moratorium betrifft alle Einrichtungen, die mit Paris III zusammenhängen:
Bibliothek Sainte-Geneviève (5.), Bibliothek Sainte-Barbe (5.), Bibliothek für orientalische Sprachen (7.), Dokumentationszentrum der Faculté de Censier (5.).
Dieser Beschluss ist ein Beitrag zur aktuellen Debatte in der von der Regierung organisierten „Grenelle“ über elektromagnetische Strahlung, wo auf Initiative der Organisation „Robin des Toits“ ein Versuch im Maßstab 1:1 mit der Anwendung eines Grenzwertes für Mobilfunkstrahlung von 0.6 Volt pro Meter vorgeschlagen wird. Zu diesem Versuch haben sich sechs Gemeinden bereit erklärt.
Im Mai 2008 war in der Bibliothek Sainte-Geneviève die WLAN-Anlage abgestellt worden, nachdem Mitarbeiter von ihrem gesetzlichen Recht auf Fernbleiben Gebrauch gemacht hatten. Seit Anfang 2009 ist dort der Internet-Zugang mit Kabel installiert.
Im April 2008 hatte die Französische Nationalbibliothek (BNF) – François-Mitterand (13.) nach Diskussionen über die gesundheitlichen Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung, die von der Gewerkschaft FSU an der BNF geführt wurden, anstelle der WLAN-Anlage die Installation eines verkabelten Internet-Zuganges beschlossen.
Dieser Beschluss war die Folge eines WLAN-Moratoriums in der Stadt Paris vom November 2007. Vier Bibliotheken hatten damals die WLAN-Anlage abgestellt, dies nach einer Versammlung des CHS der Kulturdirektion, deren Tagesordnung von der Pariser Gewerkschaft SUPAP-FSU vorgeschlagen worden war.
Pressekontakte:
SNASUB-FSU Paris III: Gabriel Fondet 01 46 61 38 20
FSU BNF: Cédric Dameron 01 53 79 51 56
SUPAP-FSU: Bertrand Pieri 01 44 70 12 80 (82)
Quelle: www.robindestoits.org
Übersetzung Bürgerwelle Schweiz
19.05.09