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09.07.09
Alter: 3 Jahre
Fälscher im Labor und ihre Helfer. Cui bono?

 

Adlkofer zur Rezension des Lerchl-Buchs

Anja zur Nieden (Dipl-Ing.), hat sich in einer Rezension in der Fachzeitschrift Umweltmedizin in Forschung und Praxis (14(1) 38) für die Verbreitung des Buches von Alexander Lerchl, Diplombiologe an der privaten Jakobsuniversität in Bremen, eingesetzt, weil sie das Buch für lesenswert und wichtig hält. 

Dazu die Stellungnahme von Adlkofer und Rüdiger:

 

Leserbrief von Prof. Adlkofer und Prof. Rüdiger

 

Rezension des Buches von Alexander Lerchl: 

„Fälscher im Labor und ihre Helfer“ von Dipl.-Ing. (FH) Anja zur Nieden

 

Wenn jemand ein Buch rezensiert, dessen Autor andere Wissenschaftler mit haltlosen Vorwürfen konfrontiert, die, wenn sie berechtigt wären, deren private und berufliche Integrität beschädigten, sollte er besondere Sorgfalt walten lassen. Dies hat Frau zur Nieden in ihrer Rezension in peinlicher Weise versäumt. Mit der vorbehalt- und kritiklosen Unterstützung der hemmungslosen Angriffe des Autors hat sie sich selbst diaqualifiziert. Zur Sache selbst haben wir bereits in dieser Zeitschrift (Umweltmedizin in Forschung und Praxis ) Stellung genommen. Dem ist nichts hinzuzufügen. 

 

Wie Alexander Lerchl im Vorwort seines Buches feststellt, werfe „der besonders schlimme Fall von mehrfacher Fälschung“ viele Fragen auf. Wir beantworten sie ihm gerne:

 

1) Wie kann es sein, dass offensichtlich in dem Wiener Labor keinerlei Kontrolle oder Überprüfung der Daten stattfand. 

Im Protokoll der Ethikkommission der Medizinischen Universität wird festgestellt, dass regelmäßig Kontrollen und Besprechungen der Ergebnisse stattgefunden haben.

 

2) Wie konnte es passieren, dass diese Daten weder von wissenschaftlich erfahrenen Gutachtern noch den Herausgebern als Fälschungen erkannt wurden?

Die Gutachter und die Herausgeber konnten die Daten nicht als Fälschungen erkennen, weil es sich nicht um Fälschungen handelt.

 

3) Warum ist es so schwierig, die als Fälschungen identifizierten Studien zurückzuziehen?

Die Studien sind von niemandem, insbesondere nicht von der Ethikkommission der Medizinischen Universität Wien und den Herausgebern der betroffenen Publikationsorgane, als Fälschungen identifiziert worden und durften deshalb nicht zurückgezogen werden.

 

Auch die abschließende sich für Alexander Lerchl ergebende „brisante Frage“ nach den Folgen für diejenigen, die gefälscht haben oder durch Fahrlässigkeit dafür gesorgt haben, dass gefälschte Daten veröffentlicht wurden, die einen immensen Schaden verursacht haben, wollen wir ihm gern beantworten. 

Die Autoren der Studie sind stolz auf ihre Arbeit, die dazu beigetragen hat, dass endlich Überlegungen in Gang gekommen sind, wie die Mobilfunktechnologie durch eine massive Senkung der Grenzwerte dem menschlichen Organismus angepasst werden kann. Worin besteht für Alexander Lerchl eigentlich der immense Schaden, den er durch seinen grotesken Angriff auf wissenschaftliche Daten beheben will? Cui bono? >>>

 

Prof. Dr. Franz Adlkofer München Prof. Dr. Hugo W. Rüdiger Wien

 

Lesen Sie hierzu auch

 

Keinen Grund an REFLEX zu zweifeln. Eine beispiellose Kampagne, welche die Rücknahme von Publikationen aus der wissenschaftlichen Literatur zum Ziel hatte, scheiterte. Dennoch wird weiterhin versucht, die Studien um das Reflex-Programm unglaubwürdig zu machen. 

 

>>> mehr unter: www.diagnose-funk.org/gesundheit/wissenschaftspolitik/wien-angebliche-datenfaelschung/an-der-universitaet-wien-wurde-mit-einer-beispielsl.html

 

Quelle: diagnose-funk, 01.07.2009

 

Kommentar von Risiko Elektrosmog Kärnten:

 

Schon interessant, was Mobilfunklobbyisten alles aus der untersten Schublade –die es hier gar nicht gibt- hervorziehen. Könnte es sein, daß sie dafür bezahlt werden?