04.09.09
Alter: 1 Jahre
WLAN-Offensive der Kärntner Wirtschaftskammer im Verbund mit Dr. Martinz, derzeit Landesrat
Alter: 1 Jahre
In aufwändigen Beiträgen der Postille der Kärntner Wirtschaftskammer, in der „Woche“ und sogar im „Rosentaler“, begonnen auf einer Messeveranstaltung, versucht die Kärntner Wirtschaftskammer ihren Zwangsmitgliedern aus der Gastronomie und den Hotelbetrieben bis hin zum Badebetrieb und Campingplatz einzureden, daß drahtlose Internet -Funkverbindung ,- kurz WLAN- zur Grundausstattung dieser Betriebe gehöre.
Das ist wirklich Humbug.
Man verschweigt nämlich bewusst, daß für diese so praktisch erscheinende Technologie Sender in diesen Betrieben installiert werden müssen, die nichts anderes sind, als kleinere Mobilfunksender, gegen die sich die gesundheitsbewußte Bevölkerung bekanntlich immer stärker und in weiterem Umfang wehrt.
Diese Sender heißen nicht zu Unrecht „hot spots“, also soviel wie“ heiße Punkte“, weil auch von dort und dorthin die gesundheitsgefährdende Mobilfunkstrahlung gesendet wird, die leider auch sämtliche Gäste eines solchen Betriebes berührt.
Jetzt werden daher sogar schon Minisender angeboten, die derartige Sender stören, damit die Ruhesuchenden wirklich Ruhe, Entspannung und Gesundheit finden. (s. www.handyblocker.at ).
Die Alternative zu WLAN wäre folgerichtig die Installierung von Festnetzanschlüssen für die PC´s der Gäste – so wie dies wirklich ehrlich meinende, umwelt- und gesundheitsbewußte Betriebe schon längst tun.
Erfreulicherweise haben trotz aufwändiger Werbeaktionen der Kärntner Wirtschaftskammer erst weniger als 1% der Betriebe, obwohl Zwangsmitglieder der Kammer, solche Installationen eingerichtet.
Ob die Mehrheit der angesprochen Betriebe meint, es handle sich dabei um einen Schlangenrat der Kammer handelt, kann derzeit nicht beantwortet werden.
Jetzt macht sich für diese bisher eher erfolglose Aktion auch der derzeitige Kärntner Landesrat Dr. Martinz stark, der aus unseren Steuergeldern die Einrichtung dieser gesundheitsgefährdenden Installationen mit bis zu Euro 250.- pro Antrag fördert!!! (s. „Der Rosentaler“ vom September 2009 S.48).
Viel harmloser tritt dieser Politiker nur dann auf, wenn er sich bei jeder Gelegenheit in jedem Blatt nur mit Fleisch oder anderen Nahrungsmitteln auf dem Tablett abbilden lässt. Sollte er es nicht dabei belassen?
Von den sonst so gesundheitsvorsorglich auftretenden Grünen –in Kärnten sogar mit Lupe – gibt es dazu nicht einmal einen Rülpser.
Wann endlich bekommen wir anstatt kurzsichtigen Politikern endlich weitsichtige Staatsmänner/frauen???
Für den Beitrag verantwortlich
Dr. jur. Erwin Tripes