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18.09.09
Alter: 2 Jahre
Mobiltelefone verursachen Hirntumor Neuer Bericht der internationalen EMF-Arbeitsgemeinschaft

 

Ein neuer Bericht mit dem Titel Mobiltelefon und Hirntumor: 15 Gründe zur Sorge

Wissenschaft, Meinungsmache und die Wahrheit hinter Interphone

Berkeley, Kalifornien (USA) & Sutton Coldfield, England

25. August 2009

Ein neuer Bericht mit dem Titel Mobiltelefon und Hirntumor: 15 Gründe zur Sorge

Wissenschaft, Meinungsmache und die Wahrheit hinter Interphone

(Cellphones and Brain Tumors: 15 Reasons for Concern – Science, Spin and the Truth Behind Interphone) ist heute von einer Arbeitsgemeinschaft internationaler EMF-Aktivisten veröffentlicht worden. Zu den mit dem Bericht in Verbindung stehenden Gruppierungen gehören Powerwatch und der Radiation Research Trust in Großbritannien sowie das EMR Policy Institute, ElectromagneticHealth.org und die Peoples Initiative Foundation in den USA.

Das Exposé behandelt die Forschung zu Mobiltelefonen und Hirntumoren und kommt zu folgenden Schlüssen:

Es besteht ein Risiko, durch die Nutzung eines Mobiltelefons Hirntumor zu bekommen;

Die durch die Telekommunikationsbranche finanzierten Studien unterschätzen das Hirntumorrisiko;

Bei Kindern ist das Hirntumorrisiko noch grösser als bei Erwachsenen.

Dieser Bericht, der an führende Regierungsvertreter und die Medien geschickt wurde, führt 11 Designmängel der durch die Telekommunikationsbranche finanzierten, in 13 Ländern durch­geführten Interphone-Studie auf.

Die 1999 begonnene Interphone-Studie sollte die Hirntumorrisiken ermitteln. Die vollständige Veröffentlichung der Ergebnisse wurde jedoch vier Jahre lang zurückgehalten. Die bis jetzt veröffentlichten Teile dieser Studie decken auf, was die Autoren „systemisch schützende Verfälschung“ nennen: Die Hirntumorrisiken wurden darin durchwegs stark unterschätzt.

Zu den Mängeln des Studiendesigns gehört, dass Probanden, die Schnurlostelefone verwendeten (welche eine ähnliche Mikrowellenstrahlung abgeben wie Mobiltelefone) als „unbelastet“ eingestuft wurden, dass viele Arten von Hirntumoren nicht einbezogen wurden, dass Personen nicht mit einbezogen wurden, die bereits verstorben oder aufgrund ihrer Tumore zu krank waren, um befragt zu werden, und dass Kinder und Jugendliche, die besonders anfällig sind, nicht eingeschlossen wurden.

Lloyd Morgan, Hauptautor des Berichtes und Mitglied der Bioelectromagnetics Society, sagte:

„Bei der Mobilfunkbestrahlung handelt es sich um das größte Experiment aller Zeiten mit der menschlichen Gesundheit, an dem etwa vier Milliarden Personen ohne Einverständniserklärung teilnehmen. Die Wissenschaft hat ein erhöhtes Risiko für Hirntumoren sowie für Augenkrebs, Speicheldrüsentumoren, Hodenkrebs, das Non-Hodgkin-Lymphom und Leukämie aufgrund der Verwendung von Mobiltelefonen nachgewiesen. Die Öffentlichkeit muss informiert werden.“

Zu den internationalen Wissenschaftlern, welche den Bericht „Cellphones and Brain Tumors: 15 Reasons for Concern“ als Erstunterzeichner unterstützen, gehören Ronald B. Herberman, MD (Direktor im Ruhestand des Krebsinstituts der University of Pittsburgh), David Carpenter, MD (Direktor des Instituts für Gesundheit und Umwelt der University of Albany), Martin Blank, PhD (Privatdozent für Physiologie und zelluläre Biophysik an der Columbia University), Prof. Yury Grigoriev (Vorsitzender des russischen nationalen Komitees für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung), Prof. Franz Adlkofer (Leiter der REFLEX-Studie über Gentoxizität von Mobilfunkstrahlung) und viele andere.

Der in englischer Sprache veröffentlichte Originaltext des Berichtes ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur der englische Originaltext ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion gemäss der Veröffentlichung ab.

Der obenstehende Text ist eine leicht verbesserte und ergänzte Fassung der auch in einer deutschen Version publizierten Pressemitteilung der Herausgeber des Berichtes.

Quelle: www.buergerwelle-schweiz.org

16.09.2009

Vollständige deutsche Übersetzung des 38-seitigen Berichtes als pdf-Datei, 652 kB

auf http://www.buergerwelle-schweiz.org/fileadmin/user_upload/buergerwelle-schweiz/Mobilfunk/MF_09.09_CellphBrainTum_Bericht_d.pdf

Englischer 38-seitiger Originalbericht als pdf-Datei, 440 kB auf http://www.buergerwelle-schweiz.org/fileadmin/user_upload/buergerwelle-schweiz/Mobilfunk/MF_09.09_CellphBrainTum_Report.pdf