17.10.09
Alter: 326 Tage
Was haben Schweinegrippe und Mobilfunkbestrahlung gemeinsam?
Alter: 326 Tage
Antwort: Jeweils eine mächtige Lobby und ratlose, politisch unverantwortliche Gesundheitsressorts.
1) ad Schweinegrippe
Ärzte: "Mit Bedrohung Geld verdienen"
Für den Vorsitzenden der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, Wolf-Dieter Ludwig, ist das (die Erzeugung der Impfhysterie durch die Pharmalobby) "ein Skandal", der den Menschen kaum zu vermitteln sei. "Wir sind unglücklich über diese Impfkampagne", sagte Ludwig.
Sie werfe zahlreiche Probleme auf, ihr Nutzen sei ungewiss: "Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollten."
Offene Rebellion herrscht laut "Spiegel" unter deutschen Allgemeinmedizinern und Kinderärzten. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Michael Kochen, rät den deutschen Hausärzten von der Impfung ab. "Das Schadensrisiko überwiegt den Nutzen", sagte der Göttinger Professor.
Gefahren für Kinder
Kinder hätten ein Immunsystem, das zu Überreaktionen neige. Genau die aber könnten durch den Zusatz von Wirkverstärkern ausgelöst werden. Zusätzlich sei dem Impfstoff auch noch ein Quecksilberhaltiger Konservierungsstoff beigefügt. "Das Zeug hat man in heutigen Impfstoffen für Kleinkinder bewusst herausgehalten", sagte Hartmann.
Quelle zu 1) diepresse.com/home/panorama/welt/515785/index.do
2) Und hier, bei der Gesundheitsgefährdung für Kinder, spannt sich der Bogen zum Mobilfunk
Für die Mobilfunklobby sind bekanntlich Kinder und Jugendliche die Cash Cows auch von morgen. Dies ist durch diverse Aussagen von Lobbyvertretern belegt. Wer es nicht glaubt, braucht sich nur die Werbung für Handys anzusehen.
Der zur Verharmlosung von Gesundheitsgefahren errichtete sogenannte Wissenschaftliche Beirat Funk, unter dem Vorsitz eines pensionierten Atomphysikers, postuliert regelmäßig im Gleichklang mit dem Forum Mobilfunk (Interessenvertretung der Mobilfunklobby) und leider auch im Gleichklang mit dem Österr. Infrastrukturministerium, wie harmlos und gesundheitsunschädlich der Mobilfunk in Wahrheit sei. Nicht von der Mobilfunklobby finanzierte Studien werden mehrheitlich als unwissenschaftlich abgetan, weil sie das Gegenteil, nämlich sehr wohl ein gesundheitsgefährdendes Potential, insbesonders für Kinder und Jugendliche, ausweisen.
Übrigens, gingen Sie bei Gesundheitsfragen lieber zum Arzt Ihres Vertrauens oder zu einem Atomphysiker?
Und das Gesundheitsministerium rät zaghaft und kursorisch zu einem bewußteren Gebrauch der Mobiles.
Hier also will eine große Lobby die offenkundige Gesundheitsgefahr bei Gebrauch ihrer Produkte nicht wahrhaben und spricht deshalb bei Warnhinweisen der kompetenten Wissenschaft einfach von Panikmache. So einfach ist das, wenn die Politik darauf nicht weiter reagiert. Was mag denn der Grund dafür sein?
Daß etwa die Österr. Ärztekammer den obgenannten Institutionen in Österreich vehement widerspricht und deshalb jener Norm, die als Grenzwertschutz von der Mobilfunklobby regelmäßig wider besseres Wissen als geltende gesetzliche Norm verkauft wird, wird wohl aus “guten Gründen“ verschwiegen.
Auszüge aus diesem Widerspruch der Ärztekammer:
„Eine Unterstützung der Vornorm ÖVE/ÖNORM E 8850 wird aus haftungsrechtlichen
Überlegungen abgelehnt, da nicht ein Dokument mitgetragen werden kann, das offensichtlich die erforderlichen Schutzerwartungen nicht erfüllt.
Das Dokument orientiert sich an den Vorschlägen der ICNIRP aus 1998 und entspricht daher nicht dem Stand der medizinischen Wissenschaften und Erfahrungen.
Die Referenzwerte des Dokumentes sind in keiner Weise geeignet, den erforderlichen
Schutz der individuellen und öffentlichen Gesundheit zu garantieren. Vielmehr besteht Grund zur Annahme, dass Öffentlichkeit und Politik auf ein fachlich unzureichendes Dokument vertrauen und damit erforderliche Maßnahmen zur Expositionsvermeidung und Reduktion unterbleiben.
Genau wie die Ärztekammer befürchtet hat, sind auch hier die Gesundheitsbehörden tatsächlich ganz offensichtlich auf Kampagnen der Mobilfunklobby hereingefallen, die mit der gezielten Verschweigung einer konkreten Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollen.
Sie sehen, es geht in beiden angeführten Fällen - Schweinegrippe und Mobilfunkbestrahlung - bloß um die effiziente Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen.
Das also haben Schweinegrippe und Mobilfunkbestrahlung gemeinsam.
Daß sich die „hohe Politik“ derart gängeln lässt, ist jedoch der wahre Skandal.
Beitrag von Dr. Erwin Tripes