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18.07.10
Alter: 2 Jahre
Online auch im Urlaub

 

Die Kärntner Wirtschaftsklammer gibt nicht auf.

Online auch im Urlaub

Die Kärntner Wirtschaftsklammer gibt nicht auf.

 

Haben Sie schon einmal Ihren PC im Freien benutzt und dabei festgestellt, wie unangenehm anstrengend die Konzentration auf den Bildschirm ist, wenn sich der Himmel, die Wolken oder Wasser und andere Reflexe darin spiegeln?

 

Macht nichts, ist ja angeblich neuerdings IN, anderen zeigen zu sollen, wie modern, aktuell und arbeitsüberlastet man sogar im Urlaub mit dem PC tätig sein muß.

Die Kärntner Wirtschaftskammer übt sich nun schon seit längerer Zeit darin –offensichtlich gab es zuwenig Nachfrage - diesen Unfug nicht nur zu propagieren sondern sogar zu fördern. Wohl aus den Zwangsmitgliedsbeiträgen ihrer Zwangsmitglieder? Und, armer Steuerzahler, das Land Kärnten, derzeit besonders in Geld schwimmend, beteiligt sich angeblich dabei.

Eine Badenixe am See, den PC am Schoß, bemüht sich, diesen Bedarf bildlich in der „Kärntner Wirtschaft v. 16.7.2010 nachzuweisen.

Obendrein wird kostenfreis WLAN-Schnuppern angeboten.

Raten Sie, in wessen Tasche die danach eingenommenen Gebühren wohl fließen!

s. dazu auch unter: http://www.risiko-elektrosmog.at/news/beitrag/datum/2009/09/04/wlan-offensive-der-kaerntner-wirtschaftskammer-im-verbund-mit-dr-martinz-derzeit-landesrat/

 

Warum ist das ein Unfug?

 

1) Die angepriesenen WLAN-Hotspots – die heißen nicht umsonst „heiße Punkte“- sie sind es auch, weil sie zahlreiche, im Urlaubsdomizil verstreute kleine Mobilfunksender darstellen, gegen die man sich ansonsten, sollte gerade einer in Ihrer Nähe errichtet werden, zurecht wehrt, weil sie ein enormes Gesundheitsrisiko darstellen.

2) Die Alternative, die von der wirklich umwelt-und gesundheitsbewußten Gastronomie wahrgenommen wird, ist die angebotene Kabelverbindung zum PC-Anschluß, die obendrein eine wesentlich schnellere und wesentlich sicherere Internetverbindung darstellt. (s. Internetkriminalität).

Ein solcher Anschluß im Hotelzimmer bietet zusätzlich ein klares Bild und Arbeitsruhe.

3) Je weniger drahtlos kommuniziert wird, desto weniger Mobilfunkmasten würden nämlich errichtet !!!

4) Die Märchengeschichten über die Harmlosigkeit des Mobilfunks wurden längst durch zahlreiche, allerdings nicht von der Mobilfunklobby ermöglichte, Studien widerlegt.

5) Auch die Österr. Ärztekammer hat dazu mehrfach vor diesem enormen Gesundheitsrisiko gewarnt und festgehalten, daß mit den angeblich sicheren Grenzwertempfehlungen für Österreich lediglich erreicht werden soll, daß

offensichtlich Öffentlichkeit und Politik auf ein fachlich unzureichendes Dokument vertrauen und damit erforderliche Maßnahmen zur Expositionsvermeidung und Reduktion unterbleiben.“

Genau so sieht es im vorliegenden Fall auch aus.

s. dazu auch unter: http://www.risiko-elektrosmog.at/news/beitrag/datum/2009/10/17/bekannter-kaerntner-rechtsanwalt-hat-beim-kuraufenthalt-in-bad-eisenkappel-den-elektrosmog-des-mobil/

Für diesen Beitrag verantwortlich: Dr. jur. Erwin Tripes