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07.10.11
Alter: 224 Tage
Babyphone: Vorsicht vor Elektrosmog im Kinderzimmer

 

Schnurlose Heimtelefone, aber auch viele Babyphones arbeiten mit dem Übertragungsstandard DECT. Die gepulsten Strahlen, die von den Basisstationen in der Regel auch im Ruhezustand ausgehen, sind in ihrer Wirkung umstritten. Es gibt Wissenschaftler, die zellverändernde Folgen durch Elektrosmog, verursacht durch Mobilfunk oder eben DECT-Geräte, nicht ausschließen.

Um auf Nummer sicher zugehen, sollten man vor allem Kinder nicht unnötig Elektrosmog aussetzen. Der Neusser Baubiologe Wolfgang Maes weist auf die Aussage des Bundesamtes für Strahlenschutz hin. Die Behörde rät im Zweifelsfall auf den Verzicht von DECT und auch die Ärztekammern raten ab: “Ein solches Gerät gehört nicht ins Wohn- oder Schlafzimmer - und schon gar nicht ins Kinderzimmer”.

Viele DECT-Babyphones arbeiten trotz der potenziellen Gefahren mit gepulsten hochfrequenten Mikrowellen im Dauerbetrieb. Solche Geräte, rät die Zeitschrift Öko-Test, sollten Eltern nicht kaufen. Bei der Auswahl sollten Käufer auf Elektrosmog reduzierte Geräte achten wie sie zum Beispiel der Öko-Teststieger Angelcare, aber auch andere Firmen bieten solche Geräte an. Vorsicht ist in jedem Fall geboten, wenn Hersteller mit Hinweisen auf den Verpackungen wie “Eco-Mode”, “Elektrosmog-reduziert” oder “strahlungsarm” werben. Solche nicht näher spezifizierten Aussagen sind keine Gütesiegel: Viele Babyphones, die so angepriesen werden, senden dennoch im dauerstrahlenden DECT-Standard. (Martin Fryba/cid) Quelle: www.buergerwelle.de/de/de/aktuell/buergerwelle_news.html