03.11.11
Alter: 197 Tage
AK fordert spezielle Handyverträge für Kinder, so DiePresse.com vom 03.11.2011 | 11:44 Quelle: http://diepresse.com/home/techscience/mobil/705636/AK-fordert-spezielle-Handyvertraege-fuer-Kinder?_vl_backlink=/home/index.do
Alter: 197 Tage
Dazu ein Leserbriefkommentar von Dr. Erwin Tripes:
Wer hat schon szt. zugegeben, daß nicht die Geschäftstelefonate mit dem Handy das große Geld bringen werden, sondern, daß die Kinder die wahre Zielgruppe (also die wirkliche cash cow) sind? Richtig, es war ein gewisser Herr Boris Nemšić, Vorstand der Telekom Austria (TA) bis März 2009.
So war er nur konsequent, wenn er bekanntlich auch "Kindervorlesungen " zum Thema gehalten hat. (s. Bildungsbeilage in Die Presse v.9.12.2006).
2008 wurde ihm das „Große Goldene Ehrenabzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ für seine Verdienste um die Entwicklung der Mobilfunkkommunikation in Österreich verliehen. Ob hiefür seine Kindervorlesungen verantwortlich waren, oder doch eher die Verbundenheit der Republik Österreich, bzw. deren einflussreicher, der Mobilfunklobby verbundenen Politiker?
Jetzt haben dafür die Eltern den“ Scherm auf“, weil sie ihre Kids nicht mehr kontrollieren können.
Auf einmal entdeckt nun die AK, daß auch Eltern Verantwortung haben.
Wieso diese AK die doch als Zwangsmitgliedskasse für die Arbeitnehmer, auch deren und deren Kinder Gesundheitsinteressen zu vertreten hätte, das Thema Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkverstrahlung nicht behandelt, bleibt unerfindlich.
Könnte es auch hier eine Verschränkung von Interessen geben?
Dazu sei kurz die Sorge der Ärztekammer zitiert:
„Mobilfunk: Wiener Schüler werden bewusst desinformiert
Ärztekammer sieht Arbeiterkammer und Stadtschulrat als "Handlanger der Industrie" - Warnung vor "noch nicht abschätzbaren Langzeitfolgen durch Mobilfunkstrahlen"
"Hier lassen sich die Arbeiterkammer und der Stadtschulrat vor den Karren der Mobilfunkindustrie spannen, indem deren Beschwichtigungsversuche hinsichtlich der möglichen Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlen unkritisch übernommen und an die Schüler kommuniziert werden", kritisiert der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Erik Huber.
Es sei "schlichtweg unverantwortlich", wenn Schüler in der Broschüre nun nachlesen könnten, dass Handystrahlen mit Hinweis auf die WHO "gar nicht gefährlich" seien.
Die Selbstdarstellung der AK sieht sich vornehmer: „Die Arbeiterkammer vertritt österreichweit die Interessen von über 3,25 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber Regierung und Wirtschaft… bei einer Vielzahl von Themen, darunter.. Verbraucherschutz.“ Quelle: http://www.arbeiterkammer.at/online/die-ak-ihre-interessenvertretung-42626.html
Wieso erzeugt die AK dann so einseitige, lt. Ärztekammer, unwahre und unsinnige Informationen wie oben dargestellt?
Conclusio eines Bloggers zum ggstdl kommentierten Presseartikel:
Eigenverantwortung?
…..Die Frechheit liegt bei den Providern.....die haben den Nerv für paar MB 900 Euro zu verlangen, die wenn sie in einem vertrag inkludiert wären ca. 10.- kosten.
....in den Häfen gehören Sie dafür!
Und jetzt sind wir wieder bei den cash cows der Mobilfunker gelandet.