Schwedische Forscher untersuchen Patienten mit Gehirntumoren
Eine intensive Nutzung von Mobiltelefonen erhöht
das Risiko, an Krebs zu erkranken. Das geht aus
einer gestern in Stockholm veröffentlichten
Studie schwedischer Wissenschaftler hervor. Nachdem
zwei Untersuchungen in den Niederlanden und Großbritannien
keine direkte Verbindung ziehen konnten, stellten
die Forscher nun gezielt gesunde und kranke Intensivnutzer
gegenüber.
Von 2.200 untersuchten Personen im Alter von 20
bis 80 Jahren waren dabei 905 an einem Gehirntumor
erkrankt. "Von diesen 905 waren 85 Intensivnutzer
von Mobiltelefonen", heißt es in der
Studie. Diese hätten bereits vor einiger Zeit
mit der Handy-Nutzung begonnen und häufig mobil
telefoniert. Unter gesunden Testpersonen war der
Anteil der Intensivnutzer geringer.
Nach Angaben der Wissenschaftler traten die Tumore
auch verstärkt auf der Seite des Kopfes auf,
an die auch das Handy während des Gespräches
gehalten wurde. Da Erkenntnisse über das Rauchen,
das Arbeiten in ungesunder Umgebung und andere Risikofaktoren
mit berücksichtigt wurden, sehen die Forscher
einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Mobiltelefonie
und Krebs.
Laut Kjell Mild, der die Untersuchung leitete,
steigt das Risiko bei häufiger Handytelefonie
um bis zu 240 Prozent. Intensivnutzern empfahl er
die Nutzung von Freisprecheinrichtungen, durch die
die Strahlungsbelastung am Kopf deutlich reduziert
werde. Die aktuelle Studie war nach Angaben Milds
eine der bisher umfassendsten Untersuchungen in
dem Bereich.
Quelle: http://de.internet.com/index.php?id=2042262§ion=Mobile
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