(An die Ktn. Gemeinden)
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
Sv. Frau Bürgermeisterin!
Betr.: Nachtrag zur Info vom
19.5.2006 (unsere Kritik zum
Mobilfunkpakt Kärnten).
Im Nachhang zu unserer letzten
Information zum Mobilfunkpakt
Kärnten dürfen
wir weiter informieren:
Die Gemeindevertretung Bischofshofen
hat einstimmig eine Mobilfunk-Petition
beschlossen, mit dem Ziel, die
Belastung durch Mobilfunktechnologie
für die
Bevölkerung zu minimieren.
Details siehe unter:
http://www.bischofshofen.sbg.at/sites/risiko_mobilfunk.php
http://www.bischofshofen.sbg.at/sites/mobilfunkpetition.pdf
Auszug aus der Resolution der
Stadtgemeinde Bischofshofen:
1. Bekanntgabe der Mobilfunkantennen-Standorte
und deren vollständige
Anlagedaten, die für eine
Immissionsberechnung erforderlich
sind, an die
Stadtgemeinde Bischofshofen.
2. Installation eines internetbasierten
Informationssystems über
alle
Mobilfunkantennenstandorte,
deren Emissionen und Immissionen
für das
Stadtgebiet Bischofshofen.
3. Jährliche Überprüfung
der Exposition mittels frequenzselektiver
Messung
an zumindest einem Messpunkt
je Antenne, die die höchste
berechnete
Immission aufweist. Der Prüfbericht
ist von einem unabhängigen
akkreditierten Institut zu erstellen
und der Stadtgemeinde Bischofshofen
vorzulegen.
4. Auswahl künftiger Senderstandorte
nach dem Prinzip der
Expositionsminderung unter Mitgestaltung
durch die Stadtgemeinde.
5. Erstellung eines Immissionsminimierungskonzeptes
für bestehende Anlagen
für das Stadtgebiet Bischofshofen.
6. Zusammenarbeit der Betreiber
zur gemeinsamen Nutzung von
Sendestationen,
soweit dies der Immissionsminderung
dient.
7. Zielwert der Stadtgemeinde
Bischofshofen ist eine Immission
von maximal
10 Mikrowatt pro m2 im Freien
für die Summe GSM 900
und 1800 ausgehend von Mobilfunkbasisstationen.
8. Einrichtung einer Informationsstelle,
bei der sich betroffene Bürger
und
private Standortgeber beraten
lassen können.
9. In Zukunft sollen nur Mobilfunk-Bestandsverträge
mit Kündigungsrecht
angeboten werden.
10. Klärung: Wer haftet
für eventuell auftretende
Folgeschäden an Mensch,
Tier und Natur, welche nachweislich
von Sendefeldern verursacht
wurden.
Kommentar von Risiko-Elektrosmog-Kärnten:
./ Hervorragende Maßnahme
einer gesundheitsbewußten
Gemeindevertretung!
./ Bei Unterfertigung des Mobilfunkpaktes
Kärnten müßten
die jeweiligen
Gemeinden zum Nachteil ihrer
Bevölkerung auf solche
globale Maßnahmen wohl
eher verzichten.
MfG
Verein Risiko-Elektrosmog-Kärnten
Der Obmann
Dr. jur. Erwin Tripes
www.risiko-elektrosmog.at