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News - Handymasten in Schiefling am See (Kärnten) auf Volksschule

Handymasten in Schiefling am See (Kärnten) auf Volksschule mit besorgniserregender Strahlungsbelastung


Auf Drängen der Grünen ließ die Gemeinde Schiefling am See eine Strahlenmessung durchführen, deren Ergebnisse besorgniserregend ausfielen.

Gemessen hat an acht Punkten innerhalb und außerhalb des betroffenen Schulgebäudes der renommierte Messtechniker Dr. Moldan, wobei einen Teil der Kosten die Gemeinde übernahm.
Ergebnis:
“Die gemessenen Leistungsflussdichten sind unter Berücksichtigung des aktuellen Standes der Forschung und medizinischen sowie baubiologischen Erkenntnisse als eindeutig zu hoch einzustufen, zumal gerade Kinder in Alter zwischen vier und zehn Jahren empfindlicher als Erwachsene auf hochfrequente Strahlung reagieren.“
Der Experte empfiehlt, im Kindergarten installierte Schnurlostelefone(DECT) schnellstmöglich zu entfernen und vor allem das Funknetzwerk (WLAN) im Computerraum durch Kabel zu ersetzen.
“Im Kopfbereich der Kinder wurden Strahlungsdichten von 9.000 Mikrowatt/m² gemessen, die je nach Entfernung des Kopfes zur Sendeanlage des Computers der Hinterbank auch noch deutlich höher sein können“.
Die Wissenschaftsdirektion des EU-Parlaments empfiehlt an Stellen mit Langzeitwirkung maximal 100 Mikrowatt.
Der renommierte Experte und Umweltmedinziner der ÖÄK, Dr. med. Oberfeld, empfiehlt aus Gründen der Gesundheitsvorsorge für den Außenbereich maximal 10 Mirowatt und für den Innenbereich maximal 1 Mikrowatt vor.
Im vorliegenden Fall wurden diese Gesundheitsvorsorgewerte also um bis zu 9000 % überschritten.
Wohl kaum wollen die BürgerInnen von Schiefling ihre Kinder als derart gefährdete Versuchskaninchen herum laufen lassen.
Die Gemeinde Schiefling ist nunmehr am Zug.
Quelle: Grünes Blatt Nr.005/Sommer 2006