Die Mobilfunklobby
soll sich schleunigst von ihrer
Werbeaussage, wonach das Handy
Leben retten kann, verabschieden.
Denn: Handy am Steuer wirkt
wie Trunkenheit!!!
Fahrer, die mobil telefonieren,
sind so stark beeinträchtigt,
wie Lenker mit 0,8 Promille
Alkohol!
So die besorgniserregende Info
auf der ersten Seite der „Die
Presse“ vom 7.7.2006:
Autofahrer, die mobil telefonieren,
handeln danach im Straßenverkehr
wie Betrunkene.
Das ist die Kernaussage einer
dreijährigen Studie der
University of Utah, USA.
Egal ob mit oder ohne Freisprechanlage,
die Folgen sind gleichermaßen
fatal, weil die Ablenkung gleich
stark ist:
1) Beim Handytelefonat unterbleiben
kleine Korrekturen, mit Pedalen
und mit dem Lenkrad wird ruckartig
umgegangen;
2) Kurven werden geschnitten;
3) 75% der Telefonierer blinken
nicht oder nicht richtig;
4) Wenn Fußgänger
auf die Fahrbahn treten, halten
70% der Handytelefonierer nicht
an und verringern auch nicht
das Tempo!!!
Daraus folgt jedoch nicht,
daß die Leute betrunken
fahren sollen, sondern vielmehr,
sie sollten nicht mit dem Mobile
telefonieren, während sie
fahren!
Auch der ÖAMTC teilt mit,
daß die „Handy-
am- Ohr –Telefonierer“
um 40 % mehr Fahrfehler verursachen,
als die Nichttelefonierer !!!
Jeder von uns Straßenverkehrsteilnehmern
hat schon mit Schrecken erlebt,
wie unberechenbar einem mobiltelefonierende
Autofahrer entgegenkommen, kurvenschneidend,
etc.
Bedenkt man ferner, daß
diese mobilfunktelefonierenden
Autofahrer den ganzen Tag über
unterwegs sind, die Betrunkenen
„erfreulicherweise“
aber erst überwiegend nach
Arbeitsschluß, dann kann
man erahnen, wie sehr das Handy
Leben nicht retten, sondern
vernichten kann.
Kritisch denkende Konsumenten
werden danach überlegen,
ob und wie menschenfeindlich
die Werbung der Mobilfunklobby
tatsächlich ist.
Das diesbezügliche Urteil
bleibt natürlich dem Konsumenten
überlassen.