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News - Unbefangene Forschung bestätigt indirekt mobilfunkkritische Studienergebnisse

Immer mehr Jugendliche fühlen sich krank

Jugendliche beurteilen laut einer aktuellen Studie ihren Gesundheitszustand zunehmend schlechter. Demnach leidet rund ein Drittel regelmäßig unter Kopfschmerzen, Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen, Müdigkeit oder Erschöpfung.

 

Seit 1990 immer schlechter

"Der Gesundheitszustand der österreichischen Jugendlichen hat sich laut ersten Ergebnissen der internationalen HBSC-Studie seit 1990 langsam, aber stetig verschlechtert", sagte Wolfgang Dür vom Wiener Ludwig Boltzmann-Institut für Medizin- und Gesundheitssoziologie im Rahmen der 8. Präventionstagung des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) in Wien, die unter dem Motto "Gesunde Jugend, gesundes Altern" stand.

Dabei wurde von Fachleuten allgemein kritisiert, dass es insgesamt noch zu wenig umfassende Initiativen gebe, um diesem Prozess entgegenzusteuern.

 

Internationale Studie

Die so genannte HBSC-Studie (Health Behaviour of School Children) wird seit 1990 in Vierjahresabständen in fast allen europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada durchgeführt und von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgewertet.

Die Detailergebnisse der vom Gesundheitsministerium finanzierten Erhebungen in Österreich, für die 2006 rund 4.500 Jugendliche zwischen elf und 15 Jahren befragt wurden, werden 2007 vorliegen.

Quelle: ORF. 23.11.2006
http://oesterreich.orf.at/stories/152746/