1) Der partnerschaftliche
Beitritt der Diözese
Gurk zu einem Klimabündnis
mit den Regenwaldvölkern
hat zwei Vorteile:
a) Er kostet nur eine
Unterschrift und
b) ist höchst populär
und medienwirksam verwertbar.
Die Mobilfunksender
aus Gründen der
Umweltvorsorge aus Kirchen
zu verbannen jedoch,
wie dies die westösterreichischen
Bischöfe - auch
ohne eine spezielle
Zuständigkeit für
Umweltagenden im Titel
zu führen - getan
haben, dagegen ist mutig
und auf der Höhe
der Zeit zeugt er von
wahrhaft redlichem Umweltbewusstsein
für die heimische
Bevölkerung.
2) Kann es dem Kärntner
Umweltbischof wirklich
noch immer verborgen
geblieben sein, welche
Gefahrenhinweise von
zahlreichen seriösen
Wissenschaftern und
insbesonders auch mehrfach
von der Österr.
Ärztekammer bereits
öffentlich erfolgt
sind, zumal ihn auch
Risiko Elektrosmog Kärnten
längst ausdrücklich
auf diese Thematik hingewiesen
hatte?
Oder soll man etwa wie
bei Tschernobyl halt
wieder dann zu beten
anfangen, wenn es aus
Gründen beharrlicher
Säumigkeit fürs
Handeln längst
schon zu spät ist?
3) Hat der Bischof
den Inhalt seines eigenen
Vortrages aus dem Jahre
2004 vergessen, in dem
er sehr deutlich macht,
dass man auf bestimmte
Geldanlagen auch aus
ethischen Gründen
verzichten können
muß?
Es bleibt zu hoffen,
dass auch von offizieller
kirchlicher Stelle in
Kärnten in dieser
Thematik bald doch noch
eine Um- und Abkehr
erfolgt vom bisherigen
Umgang mit dieser ausgewiesenen
Hochrisikotechnologie.
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