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Verein Risiko Elektrosmog Kärnten

 

 

  News-Achiv

     
News - Weshalb schweigt Umweltbischof Dr. Schwarz auf kritische Anfragen von Risiko Elektrosmog Kärnten?

 

Chronik und Fakten:

7. 6. 2006
Anfrage, welche Maßnahmen der Umweltbischof gegen die unter zahlreichen kärntner Kirchtürmen versteckten Mobilfunksender vor habe, um nicht die Gesundheit der Bevölkerung weiterhin in noch unbekanntem Ausmaß zu gefährden.

7. 7. 2006
Interview mit dem für diese Problematik als zuständig angekündigten Mag. Sandriesser mit dem Ergebnis und Hinweis, dass der eigentlich für die Diözese tatsächlich zuständige Mag. Kronawetter sich nach Behandlung der Problematik im Wirtschaftsrat (!) melden würde. Dieser hat sich jedoch bis jetzt noch nicht gemeldet...

3.11.2006
Dafür hat Mag. Kronawetter in der Zeitung „Die Presse“ betont, dass die Entscheidung über die Verwendung eines Kirchturms als „Handymast“ allein bei den betroffenen Pfarren bleibt. „Auch wenn es um zusätzliche Einnahmen geht, wird in diesen Fällen von der Diözese auf die Pfarren kein Druck ausgeübt“. Gleichzeitig berichtet “Die Presse“ daß die westösterreichischen Bischöfe sehr wohl ein diesbezügliches Verbot ausgesprochen haben, da sie mit Sakralbauten kein (elektrosmogverschmutztes) Geld verdienen lassen wollen.

3.12.2006
Zwischenzeitig haben die Kath. Sozialakademie und die Kärntner Woche mitgeteilt, daß Bischof Dr. Schwarz für die Diözese einem Umweltklimabündnis beigetreten sei.
Die globale Partnerschaft zwischen europäischen Gemeinden und Regenwaldvölkern zum Schutz des Weltklimas beruht auf der Verpflichtung, die Treibhaus-Emissionen zu reduzieren und die Regenwald-Erhaltung aktiv zu unterstützen

Eine Antwort vom Herrn Umweltbischof Dr. Schwarz auf unsere Anfrage zu den brennenden Problemen „im eigenen Haus“ ist bei Risiko Elektrosmog Kärnten bis heute jedoch nicht eingelangt.

Mit einem Link auf unser Archiv finden Sie unter dem Titel
“Handymasten auch unter Kirchturmdächern in Kärnten? (14.08.06)“
die Details der Vorgeschichte.

 

Kommentar und Erklärungsversuch von Risiko Elektrosmog Kärnten:

1) Der partnerschaftliche Beitritt der Diözese Gurk zu einem Klimabündnis mit den Regenwaldvölkern hat zwei Vorteile:

a) Er kostet nur eine Unterschrift und
b) ist höchst populär und medienwirksam verwertbar.

Die Mobilfunksender aus Gründen der Umweltvorsorge aus Kirchen zu verbannen jedoch, wie dies die westösterreichischen Bischöfe - auch ohne eine spezielle Zuständigkeit für Umweltagenden im Titel zu führen - getan haben, dagegen ist mutig und auf der Höhe der Zeit zeugt er von wahrhaft redlichem Umweltbewusstsein für die heimische Bevölkerung.

2) Kann es dem Kärntner Umweltbischof wirklich noch immer verborgen geblieben sein, welche Gefahrenhinweise von zahlreichen seriösen Wissenschaftern und insbesonders auch mehrfach von der Österr. Ärztekammer bereits öffentlich erfolgt sind, zumal ihn auch Risiko Elektrosmog Kärnten längst ausdrücklich auf diese Thematik hingewiesen hatte?
Oder soll man etwa wie bei Tschernobyl halt wieder dann zu beten anfangen, wenn es aus Gründen beharrlicher Säumigkeit fürs Handeln längst schon zu spät ist?

3) Hat der Bischof den Inhalt seines eigenen Vortrages aus dem Jahre 2004 vergessen, in dem er sehr deutlich macht, dass man auf bestimmte Geldanlagen auch aus ethischen Gründen verzichten können muß?

Es bleibt zu hoffen, dass auch von offizieller kirchlicher Stelle in Kärnten in dieser Thematik bald doch noch eine Um- und Abkehr erfolgt vom bisherigen Umgang mit dieser ausgewiesenen Hochrisikotechnologie.