Thomas Hödlmoser Strasswalchen
(SN).:
Die Salzburger Handymasten-Studie
hat die Diskussion über die
möglichen Gefahren durch
Mobilfunk neu entfacht. Eine erste
Konsequenz daraus: Ein umstrittener
Handymast nahe
der Volks- und Hauptschule Straßwalchen
wird nicht am geplanten Standort
montiert. Das versichert jetzt
der Grundeigentümer, die
Salzburg AG.
Die Netzbetreiber T-Mobile
und Mobilkom wollten auf einem
Gebäude der Salzburg AG
in unmittelbarer Nähe von
Volks- und Hauptschule und Kindergarten
eine Sendeanlage montieren.
Die Verträge sind bereits
unterzeichnet.
Doch jetzt ist plötzlich
alles anders. Die geplante Anlage
auf
Salzburg-AG-Grund werde nicht
verwirklicht, sagt Salzburg-AG-Sprecher
Sigi Kämmerer. Man mache
nichts gegen die Interessen
der Bevölkerung. Auf die
Frage, wie die Salzburg AG aus
den Verträgen aussteigen
will, sagte Kämmerer: "Man
wird eine Lösung finden."
Mit dem angekündigten
Ausstieg kam die Salzburg AG
den drohenden Elternprotesten
zuvor. "Wir werden im Umkreis
der Schulen sicher keine Anlagen
akzeptieren", sagte Elternvereinsobfrau
Gerlinde Glaser am Montag den
SN. Weniger erfreut zeigt man
sich bei den Netzbetreibern.
"Das ist jedenfalls ein
Problem für uns",
sagte Mobilkom-Sprecherin
Claudia Übellacker auf
Anfrage. "Man muss bedenken,
wie lange wir mit der Standortsuche
beschäftigt sind."
Bei der Planung von Sendeanlagen
gebe es teils Vorlaufzeiten
von ein bis zwei Jahren.
Falls die Netzbetreiber den
gewünschten Vertragsausstieg
durch die
Salzburg AG akzeptieren, wird
die Standortsuche von Neuem
beginnen.
Quelle: http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=3196372&res=0
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