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Verein Risiko Elektrosmog Kärnten

 

 

  News-Achiv

     
News - Hilferuf einer Elektrosmog-Geschädigten aus Niederösterreich

 


„ Liebes Help TV Team !
Anbei meine Erfahrungen:
Seit Herbst 2005 wurde in unserer Wohnumgebung mobilfunkmäßig einiges verändert, neue Masten aufgestellt bzw. bestehende Sendemasten erhöht oder verstärkt. Seit diesem Zeitpunkt begann ein unglaublicher Leidensweg für uns. Mein Mann und ich hören seither einen äußerst unangenehmen Dauerton in unserem Haus, welcher Tag und Nacht auf uns einwirkt. Diesen Dauerton hören aber auch fremde Personen, aber nicht jeder.
Seit dieser Zeit schreibe ich einen Brief nach dem anderen an:
Bürgermeister Mag. Matthias Stadler
Antwort: Das Thema ist sehr schwierig.

Landeshauptmann Dr.Erwin Pröl
Antworten von verschiedenen Abteilungen, 1 Messung, Facit: uneffektiv

Oberster Sanitätsrat v.Österreich Dr.Ernst Wolner
Antwort: Sie haben vermutlich Tinnitus, das haben viele Menschen ...
2. Antwort : wenn die Werte in meiner Wohnumgebung nicht eingehalten werden, kann er mir helfen, ansonsten nicht.

Staatssekretärin Dr.Christa Kranzl
K keine Antwort

Gesundheitsministerin Dr.Andrea Kdolsky
Antwort, man wird sich mit meinem Anliegen auseinander-setzen und ehebaldigst antworten! Bisher keine Antwort auf Brief vom 2.7.2.2007

Gesundheitsministerin Dr.Maria Rauch-Kallath (früher)
Antwort: Bürgermeister soll sich kümmern, geschehen ist Null ! Außerdem hat nach der Rechtslage der Bürgermeister keinerlei Gesundheitskompetenzen !

Dr.Erik Huber, Ärztekammer Wien
Antwort: keine

Boris Nemsic, Chef von Mobilkom Austria
Antwort: keine

Prof. Alexander van der Bellen , Chef der GRÜNEN
Antwort: keine

Mag. Gabi Burgstaller, Landeshauptfrau
Antwort: Sie bedauert, dass die Grenzwerte so hoch sind.

Volksanwältin Rosemarie Bauer, Antwort
Anrainer haben derzeit keine Rechte, nicht einmal dann, wenn der Sender auf ihrem Grund aufgestellt werden soll.

Bundespräsident Dr.Heinz Fischer, Antwort
Sein Büro verweist auf das Forum Mobilkommunikation.


BMI f. Verkehr, Innovation und Technologie
Antwort: keine

LH Stvtr. Heidemaria Onodi,
Antwort: persönliche Reaktion

Gesundheitslandesrat Dr. Wolfgang Sobotka
Antwort: keine

Meine telefonischen Interventionen auch noch aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen nur soviel: Die Antworten sind äußerst dürftig, es wurden auch Untersuchungen angekündigt, die nie stattgefunden haben und Abschaltungen des Mobilfunkes, die danach widerrufen wurden, die stärkste Aussage war jedoch: seien Sie still, sonst ist ihr Haus nichts mehr wert, wenn Sie es verkaufen wollen und ziehen Sie weg !!!
Ich würde auch gerne wegziehen, wenn ich nur wüßte, wohin, denn ich bin ebenso wie mein Mann und etliche andere Betroffene, die ich zum Teil persönlich kenne, ein lebendiges "Meßgerät", außerdem ist es "am Land" oft nicht weniger verstrahlt als in der Stadt, ausgenommen vielleicht einige versteckte Seitentäler.
Ich habe bereits über 4.000,-- Euro für Abschirmmaßnahmen ausgegeben, jedoch der Dauerton ist noch immer vorhanden, auch in meinem Keller habe ich die volle Leistung, wozu eigentlich ?
Es ist mir klar, dass nicht jeder d i e s e Auswirkung hat, aber dafür eventuell andere, und der Dauerton ist nur e i n e der Auswirkungen, auf jeden Fall ist es die ärgste Folter, die man sich denken kann.
Mehrmals war unser "Fall" in der NÖN und auch im Kurier, sowie im örtlichen Kabelfernsehen, ich habe eine Bürgerinitiative gegründet und spontan in meinem Umkreis über 150 Unterschriften bekommen, davon von 4 Ärzten (2 Primarärzten)!)
Ich habe 5 (in Worten: f ü n f ) Meßprotokollle für mein Haus vom: Land NÖ,
EZU St.Pölten, Mobilkom Austria/Hutchinson und 2 private Meßtechnikern, die ich selbst finanziert habe.
Ich bin dankbar, dass Sie diese Thematik aufgreifen, es werden v i e l e krank, die einen früher, die anderen später. Wer nicht auf die Sensiblen hört, wird auf die Kranken hören müssen.
Die Zigarette und das Handy kann ich weglegen oder vernichten, die Masten bestrahlen mich und die anderen Menschen rund um die Uhr !
Mit freundlichen Grüssen
Margarete Dienstl
Wagnergasse 25, 3100 St.Pölten, Tel .02742/79818 „

Kommentar von Risiko-Elektrosmog Kärnten:
1) Von Herrn LH Dr. Pröll war nichts anderes zu erwarten, er hat immerhin, wie auch die Landeshauptleute von Burgenland und Kärnten den von der Mobilfunklobby intendierten Mobilfunkpakt unterzeichnet.
2) Dr. Wolner ist für Herzverpflanzungen zuständig; ob er sich zusätzlich je wissenschaftlich, so wie etwa der bekannte Umweltarzt Dr. med. Oberfeld aus Salzburg, mit den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung eingehend beschäftigt hat? Also was solls? Tinnitius als Ferndiagnosevermutung? Kann Abwimmeln vom Obersten Sanitätsrat als Beratungsorgan des Gesundheitsministeriums wirklich so einfach sein? Sind auch Prof. Dr. Wolner die einschlägigen vorangegangenen Warnungen der Österr. Ärztekammer unbekannt geblieben?
3) Frau Burgstaller weiß offensichtlich nicht, daß es in Österreich keine Grenzwerte für Mobilfunk gibt. Warum macht sie sich nicht kundig und fragt beim eigenen Landessanitätsrat nach?
4) Volksanwältin Bauer hat offenbar noch nichts von den Normen des Nachbarschaftsrechtes vernommen. Aber Volksanwalt wird man ja bekanntlich nicht aufgrund juristischer Qualifikation, Oder?
5) Der Bundespräsident dürfte einiges von der Mobilfunklobby halten; weshalb sonst empfiehlt er das Forum Mobilfunk, die Interessenvertretung der Mobilfunklobby?
6) Daß Nemsic schweigt ist nicht verwunderlich, hält er doch Mobilfunkvorlesungen an der Kinderuniversität (pervers?)
7) Gesundheitslandesrat Sobotka wird sich sicherlich nicht gegen seinen Chef Dr. Pröll stellen; wo kummat ma denn da hin?
8) Traurig, traurig, traurig, wie die Verantwortungsträger in unserer Republik Österreich mit dem Gesundheitsvorsorgegedanken umgehen. Lippenbekenntnisse und wahrlich nichts dahinter……