Vom Umweltreferat der
Diözese Gurk hat Risiko-Elektrosmog-Kärnten
folgende aktuelle Antworten (zusammengefasst)
zum nachgefragten Thema Handymasten
unter Kärntner Kirchtürmen
erhalten:
1) Das Umweltreferat hat keine
Möglichkeit, über
Vertragsabschlüsse (der
Pfarren) mit den Mobilfunkbetreibern
zu entscheiden.
2) Es wird vielmehr ein kritisch-konstruktiver
Dialog mit den Mobilfunkbetreibern
versucht.
3) Die Schwerpunkte des Umweltreferates
liegen derzeit beim Artenschutz,
weil das Aussterben der verschiedenen
Arten von der Kirche geschützt
werden müsse. (!)
4) Die kath. Kirche habe nur
40 Standorte für Mobilfunkmasten
vermietet, man möge sich
deshalb an die zahlreichen übrigen
Vermieter wenden, die nicht
einmal über Umweltreferate
verfügten.
5) In der Diözese Gurk
(praktisch ident mit dem Land
Kärnten) gibt es nach wie
vor kein Verbot der Vermietung
kirchlicher Liegenschaften für
Handymasten (durch den Umweltbischof).
Es entscheidet wie bisher allein
die Pfarre.
6) Der Bischof dringt nicht
auf das ersatzlose Auslaufen
derartiger Mietverträge,
dies sei lediglich ein Vorschlag
aller österreichischen
diözesanen Umweltbeauftragten.
Stellungnahme
von Risiko Elektrosmog Kärnten:
Offensichtlich
ist zwischen dem Predigen ethischer
Geldanlagemöglichkeiten
– wie dies der Umweltbischof
Dr. Schwarz im Jahre 2004 sehr
ausführlich getan hat -
und dem Handeln der Kirche in
der Praxis doch ein wesentlicher
Unterschied.
Schade, daß aus Sicht
des Umweltbischofs beim Artenschutz
die Art Mensch derzeit Nachrang
hat.
Unbegreiflich, wieso es dagegen
in den westlichen Diözesen
Österreichs in Bezug auf
Mobilfunkstandorte offensichtlich
menscheinfreundlicher zugeht?
Unsere
Freudige Mitteilung vom 30.12.2006
(s. Archiv) hat sich somit leider
als Zeitungsente erwiesen.
S. auch die szt. Beiträge
zum Thema vom 14.8. und 8.12.2006
im Archiv, sowie den aktuellen
Beitrag unter News: Erzbischof
schirmt sich gegen Handystrahlung
ab.
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