London (pte/17.09.2007/06:20)
- Die Europäische
Umweltagentur (EEA) http://www.eea.europa.eu
warnt nach der Veröffentlichung
eines wissenschaftlichen Berichts
eindringlich vor den Gefahren
elektromagnetischer Strahlung,
die beispielsweise durch WLAN-Netzwerke
oder Mobiltelefone und ihre Masten
ausgesendet wird. Diese Strahlung
könnte eine Krise auslösen,
wie jene, die durch die Entdeckung
der Gefahren von Asbest, Nikotin
und bleihaltigem Benzin, entstand.
Der Bericht wurde von der sogenannten
BioInitiative Working Group erstellt,
die sich aus renommierten Wissenschaftlern,
sowie Gesundheits- und Policy-Experten
zusammensetzt, berichtet die Zeitung
The Independent.
Die BioInitiative Working Group
hat festgestellt, dass die Sicherheitsmaßnahmen
gegen elektromagnetische Strahlung
viel zu nachlässig seien.
Zudem kommt ein aktueller britischer
Report zu dem Schluss, dass
nicht ausgeschlossen werden
könne, dass die Verwendung
von Mobiltelefonen Krebs auslöst.
"Die aktuelle Forschung
und die Analysen der Langzeiteffekte
der Strahlung von mobiler Telekommunikation
zeigen, dass es umsichtig von
den Gesundheitsbehörden
wäre, Maßnahmen zu
treffen um vor allem empfindliche
Gruppen wie Kinder weniger stark
dieser Strahlung auszusetzen",
erklärt Jacqueline McGlade,
Executive Director der EEA.
Die EU-Agentur will die EU-Regierungen
nun dazu bewegen, vorbeugende
Maßnahmen hinsichtlich
dieser schnell expandierenden
neuen Technologie zu treffen.
Die deutsche Regierung rät
bereits jetzt davon ab, kabelloses
Internet und Mobiltelefone zu
nutzen. Durch die schnelle Verbreitung
elektromagnetischer Strahlung
entstanden derart viele neue
Quellen für elektromagnetische
Felder, sodass diese nun fast
alle bewohnbaren Flächen
der Erde überziehen. Das
führt dazu, dass wir dieser
Strahlung oft und in geballter
Form ausgesetzt sind. Der wissenschaftliche
Bericht fordert eine Änderung
in der Art, mit der wir solche
Technologien akzeptieren, testen
und anwenden, um Gesundheitsprobleme
globalen Ausmaßes zu verhindern.
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Redakteur: Kristina Sam
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