Dr. med. Gerd Oberfeld,
der Umweltarzt der Österreichischen
Ärztekammer, auch Fachmann
auf dem Gebiet Elektrosmog,
sieht die Energiesparlampe als
gesundheitliche Fehlentwicklung
und verweist auch gegenüber
Medizinerkollegen auf weitergehende
konkrete Informationen.
„Sehr geehrte Damen und
Herren, liebe KollegInnen,
ich schätze die Forcierung
der Energiesparlampe aus mehreren
Gründen als Fehlentwicklung
ein.
Viele dieser Gründe sind
im beiliegenden Artikel aus
der Zeitschrift für Baubiologie
und Ökologie „Wohnung
+ Gesundheit“ (www.baubiologie.de)
zusammengefasst.
Ich wünsche diesem Artikel
eine weite Verbreitung und Beachtung!
Mit freundlichen
Grüßen / Best regards
Dr. med. Gerd Oberfeld
Langmoosweg 26
5023 Salzburg
Phone 0043 / 662 / 66 32 19
Fax 0043 / 662 / 66 31 80
E-mail off...@oberfeld.at mailto:off...@oberfeld.at“
Der von Herrn Dr. Oberfeld
zitierte Artikel:
Energiesparlampen und
ihre Nebenwirkungen:
2. Oktober 2007, Neubeuern,
IBN Institut für Baubiologie
+ Oekologie
Klimaschutz kontra Ökobilanz
Australien macht es vor, Deutschland
will es nachmachen. Umweltminister
Gabriel will es zur Not per
Gesetz erwirken. Al Gore fordert
es zur Rettung der Welt vor
der Klimaerwärmung. Die
Industrie reibt sich bereits
die Hände: Glühbirnen
raus, Energiesparlampen rein.
Doch damit kommen Umwelt und
Verbraucher vom Regen in die
Traufe. Das Institut
für Baubiologie und Ökologie
Neubeuern (IBN) warnt vor einem
unbedachten Umgang mit den Energiesparlampen.
Die Vorteile der Energiesparlampen
sind viel gepriesen: Niedriger
Stromverbrauch bei höherer
Lichtausbeute, längere
Lebensdauer, weniger Wärmeverluste.
Sie sparen Energie und damit
den Klimakiller Nummer eins:
das Kohlendioxid. Doch kaum
einer kennt die ökologischen
und gesundheitlichen Nachteile
der Energiesparlampen. So ist
z.B. ihre Herstellung
ökologisch kritisch. Sie
enthalten giftiges Quecksilber.
Damit sind sie am Ende Ihrer
Lebensdauer Sondermüll!
Zum Klima freundlich zur Umwelt
schlecht. Wie umweltfreundlich
ist eine quecksilberhaltige
Lampe? Was passiert mit der
Umwelt wenn eines Tages über
100 Millionen Energiesparlampen
entsorgt werden müssen
oder gar im Hausmüll oder
Glascontainer landen statt in
Wertstoffhöfen?
Auch gesundheitlich
sind die Energiesparlampen nicht
unkritisch, denn mit Vorschaltgerät
verursachen sie starke elektromagnetische
Felder mit ausgeprägten
Oberwellen, die z.B. zu Kopfschmerzen,
Depressionen und Unruhe führen
können. Ohne Vorschaltgerät
flimmern sie mit einer Frequenz,
die auffallend häufig bei
Epileptikern zu Vorstufen eines
epileptischen Anfalls führt.
Außerdem kann ihr unnatürliches
Farbspektrum depressiv machen.
Dem nicht genug, emittieren
während der Brenndauer
Elektronik-Platine und Kunststoffgehäuse
gesundheitlich wie ökologisch
bedenkliche Flammschutzmittel.
Die Energiesparlampe
allein wird das Weltklima nicht
retten. Wer Energie und damit
Kohlendioxid sparen will, dem
stehen viele andere, nebenwirkungsfreie
Möglichkeiten offen: das
Auto öfter stehen lassen,
zwei Minuten kürzer duschen,
Solarzellen auf dem Dach plazieren,
den Schreibtisch näher
ans Fenster schieben und alle
heimlichen Stromverbraucher,
Standby-Geräte und Ladeteile
ausschalten.
Kritische
Fragen von Risiko Elektrosmog
Kärnten:
Die angepriesene
CO2 –Einsparung findet
nur statt, wenn man davon ausgeht,
daß alle elektrische Energie
weltweit durch Braunkohlekraftwerke
erzeugt wird.
In Österreich erzeugt lt.
Werbeaussage zumindest die Verbundkraft
Strom zu 100% aus Wasserkraft.
Wer also dort Strom bezieht,
der übrigens derzeit der
günstigste in Österreich
ist, braucht sich daher bezüglich
CO2 -Vermeidung keine Gedanken
machen. Sieht das die Lampenindustrie
anders?
Ob die
hellen Köpfe der Kärntner
Landesregierung, die ja bekanntlich
alle die Energiesparlampe als
den letzten Schrei propagieren,
durch solch eine Information
alarmiert werden, insbesonders
der für die Gesundheit
zuständige Landesrat Dr.
Schantl?
Mehr zum Thema Energiesparlampen
lässt sich in der Zeitschrift
für Baubiologie und Ökologie
Wohnung + Gesundheit, Heft 124
(Herbstausgabe 2007) nachlesen.
Kontakt:
IBN Institut für Baubiologie
+ Oekologie
Holzham 25
D 83115 Neubeuern
Tel.: +49 (0) 8035 2039
Fax: +49 (0) 8035 8164
Website: http://www.baubiologie.de
E-Mail: institut @ baubiologie.de