Das Telefonieren mit dem Handy
ist weltweit zur Selbstverständlichkeit
geworden. Die Geräte senden
aber, sowie auch Handymasten,
Wellen aus, über deren allfällige
Schädlichkeit noch wenig
bekannt ist. Es gibt noch keine
Langzeitstudien, die eine Gesundheitsgefährdung
beweisen, ein Gesundheitsrisiko
wird aber angenommen. Ärzte
warnen jedenfalls vor einer häufigen
Verwendung des Handys vor allem
Kinder bis 16 Jahre sollte die
Hände vom Handy lassen.
Jetzt nimmt sich auch die Politik
dieses Themas an. Der Salzburger
Landtag hat diese Woche die Bundesregierung
aufgefordert, den sehr niedrigen
so genannten „Salzburger
Vorsorgewert“ als Limit
für magnetische Strahlung
verbindlich einzuführen.
Ein entsprechendes Gesetz müsste
vom Parlament beschlossen werden.
Claus Bruckmann informiert.
Ausschnitt:
www.schutz-vor-elektrosmog.at:
So. 11.11.2007: ORF
2 Hohes Haus & Handystrahlung
Wann: 12 Uhr
Thema: Handycheck: Was tut die
Politik gegen Elektrosmog?
Nicht nur Handys, sondern auch
Handymasten, Stromleitungen
und WLAN sorgen für Elektrosmog.
Die Wiener Ärztekammer
hat diese Woche wieder vor einem
übermäßigen
Gebrauch von Handys gewarnt.
Was tut nun also die Politik
gegen dieses Problem?
Der Salzburger Landtag hat diese
Woche von der Bundesregierung
einen sehr niedrigen Grenzwert
gefordert. Was sagen die jeweiligen
Parteien auf Bundesebene im
Parlament dazu:
*
Grüne (Michaela
Sburny): Wollen den Salzburger
Vorsorgewert in ganz Österreich
einführen. Dieser ist aber
möglicherweise noch zu
hoch.
*
ÖVP (Helmut
Kukacka): Es gibt keine Studie.
Wir glauben, dass Handytelefonieren
sicher ist.
*
FPÖ (Karlheinz
Klement): ist für handyfreie
Schulen, Krankenhäuser,
Pflegeheime
*
SPÖ (Kurt
Gartlehner): Wenn es für
die Sicherheit und Gesundheit
gut ist, dann kann ich mir das
vorstellen.
Kommentar
von Risiko Elektrosmog Kärnten:
Wo lebt der Herr Kukacka eigentlich
weil er sich so uninformiert
gibt?
Auch wenn er im Majestätsplural
wider besseres Wissen meint,
daß es keine Studien gibt,
die beweisen, daß Mobilfunk
ein Gefahrenpotential für
unsere Gesundheit in sich birgt,
und Handytelefonieren daher
sicher sei, ist ihm wohl nicht
zu helfen. Woher nimmt er aber
die vermeintliche Kompetenz,
wider besseres Wissen die Gesundheitswarnhinweise
der Ärzte zu verneinen?
Ob er für die Mobilfunklobby
arbeitet? Erfahren wird man´s
spätestens, wenn die Nebenbezüge
der Abgeordneten detailliert
veröffentlicht werden müssen.
Die Frage ist nur, wieso sich
derart uninformierte Abgeordnete
in unserer Volksvertretung halten
können?
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