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Verein Risiko Elektrosmog Kärnten

 

 

  News-Achiv

     
News - Die Industrie zeigt vor, wie man Eigeninteressen egoistisch durchsetzt

 

  1. Energiesparlampe: Mit dem Hinweis auf die derzeit laufende Campagne, den C0²-Ausstoß einzuschränken wird den Konsumenten eingeredet, die Energiesparlampe müsse die herkömmliche Glühbirne ersetzen.
    Verschwiegen wird dabei, daß die Energiesparlampe
    1. ein gesundheitsriskantes gepulstes elektromagnetisches Hochfrequenzfeld erzeugt, das ähnliche Risken wie das Handy in sich birgt
    2. die Entstehung epileptischer Anfälle und Depressionen verursachen kann und
    3. wegen ihres giftigen Quecksilbergehaltes ein enormes und teures Entsorgungsproblem darstellt;
      dafür ist diese Lampe sehr teuer, was jedoch die Elektroindustrie nur freuen dürfte.
  2. Ökostrom: In Österreich fordert die Industrie ausschließlich für sich eine Deckelung der allen Stromverbrauchern überbürdeten Förderung für die Gewinnung von so genanntem Ökostrom. Das ist jene besonders teure Art der Stromerzeugung, die kostenintensive Windräder herstellt, aus teurer Biomasse gewonnen wird, etc., etc.
    Wegen der besonders hohen staatlichen Förderung dieser Energieerzeugung (dzt. rd. 290 Mio Euro p.a. durch den Steuerzahler via Stromkostenzuschlag) ist diese sündteure Art der Stromerzeugung enorm angestiegen, weil es für diese Produzenten ein enormes Geschäft ist, das allerdings bisher alle Verbraucher gleichmäßig bezahlen müssen. So schlecht - so gut.

    Und jetzt kommt´s:
    Die besonders stromenergieintensiven Industriebetriebe verlangen nun, daß die auf sie entfallenden Förderungskosten beschränkt werden und dafür die Familienhaushalte den so entstehenden Restbedarf bezahlen sollen. Begründung: die Industrie will Planungssicherheit.
    Die Haushalte wollen dies nicht?

Einerseits also möchte die Industrielobby die teure und gesundheitsriskante Energiesparlampe unter dem Titel Stromsparen an die einfachen Bürger verkaufen – andererseits möchte sie – und das ist wirklich eine unbekümmerte Unverschämtheit (Chuzpe) - daß die Haushalte obendrein für den enormen Energieverbrauch, den die Industrie für sich uneingeschränkt aufrecht erhalten will, nochmals dazuzahlen sollen.

Verschwiegen wird wohlweislich, daß die Industrie ihre Gestehungskosten sowieso über den jeweiligen Produktpreis den Verbrauchern auferlegt.
Wenn die Politker nicht spuren, wird einfach mit Arbeitsplatzverlusten gedroht.
So einfach läuft das.

Wie wird das Match ausgehen, zumal die Industrie ja einen Minister hat, der
selbst Industrieller ist? Wieso schweigen dazu die Konsumentenschützer?

risiko-elektrosmog.at