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News - Handystrahlen können Hautzellen verändern

Erster Nachweis „nicht-thermischer Effekte“

(Auszug)Die Presse“ vom 15.2.2008 berichtet, dass Wissenschaftler der finnischen Behörde für Strahlenschutz und Atomaufsicht erstmals nachgewiesen haben, daß elektromagnetische Felder von Mobiltelefonen Auswirkungen auf Menschen haben, die als sogenannte „ nicht-thermische Effekte“ bezeichnet werden.
Dieses Forschungsergebnis wies nach, daß sich Proteine in unserer Haut verändern. Interessant ist, daß sich bei allen Versuchspersonen ein solcher Nachweis gezeigt hat.
Prof. Hans Moshammer am Institut für Umwelthygiene der Universität Wien: “ Die Folgen der Erkenntnisse lassen sich noch nicht abschätzen“.
Er weist darauf hin, daß die gültigen Grenzwerte (Anm. von Risiko Elektrosmog Kärnten: in Österreich gibt es nur eine diesbezüglich unverbindliche ÖNORM) auf der Abschätzung ( Anm. bloß) thermischer Werte basieren.
Er rät, Freisprechanlagen zu verwenden, Kinder sollten wenig telefonieren.

Mark Durrant dagegen, Sprecher von Nokia, dem größten Handy-Hersteller der Welt: „Wir glauben nicht, dass die Studie angetan ist, den Konsens über die wissenschaftliche Bewertung von Handys in Frage zu stellen“.


Kommentar von Risiko Elektrosmog Kärnten:
Bisher hat die Mobilfunklobby „nicht-thermische Effekte“ auf das heftigste bestritten, obwohl diese aufgrund zahlreicher wissenschaftlicher Studien insbesonders für die Entstehung für verschiedene Krebsleiden angenommen werden mussten, bzw. nicht ausgeschlossen werden konnten. (s. zuletzt die Studie des Umweltmediziners der Österr. Ärztekammer, Dr. med. Oberfeld).


Jetzt, wo solch gesundheitsbedrohliche Effekte eindeutig nachgewiesen sind, behauptet Nokia, nicht glauben zu sollen, dass dadurch der „wissenschaftliche Konsens über die Bewertung von Handys in Frage zu stellen ist“. Tatsache ist, dass es einen solchen behaupteten wissenschaftlichen Konsens gar nicht gibt.
Geht es nämlich nach der Mobilfunklobby, sind nur solche Aussagen wissenschaftlich, die die Harmlosigkeit des Mobilfunk-Smogs beurteilen.

Warnungen wie etwa von der Österr. Ärztekammer, etc., werden einfach nicht beachtet oder als unwissenschaftlich abgetan.
Na klar, wenn plötzlich die Jugend ihre extensiven Handygewohnheiten, um nicht zu sagen ihre durch teuerste Werbung geschürte Handysucht einschränkte, ginge den Betreibern viel Geld verloren, zumal die Jugend ja die erklärte Zielgruppe dieser Branche darstellt.

Unter welchen Voraussetzung die Weltgesundheitsorganisation hier mitspielt, und unter welchen Voraussetzungen Ö-NORMEN auch im Interesse der Mobilfunklobby und entgegen dem Widerspruch der Ärztekammer entstehen, finden interessierte Leser in unserem „Archiv“.

 

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