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News - Neue Krebsstudie sorgt für Panik unter den Mobilfunkbetreibern

Krebsstudie von Dr. med. Gerd Oberfeld

Dass die neue Krebsstudie zum Mobilfunksender Husmannstäten-Vasoldsberg (A) von Dr. med. Gerd Oberfeld im Auftrag des Landes Steiermark bei den Mobilfunkern weltweit Wut, Ärger und Gegenreaktionen auslösen würde, war eigentlich  von Anfang an klar.

Denn die erste echte Langzeitstudie mit über 1300 Teilnehmern über eine Zeitspanne von 13 Jahren zeigt erschreckende Resultate. Ein C-Netz-Sender (434,2MHz) verursachte bei vergleichbarer Sendeleistung mit einem heutigen Mobilfunksender für die Anwohner das 23-fache Brustkrebsrisiko und das 121-fache Gehirntumorrisiko.  Das allgemeine Krebsrisko für alle Arten betrug das 8.5-Fache  Dies bei E-Feldstärken ab nur 0.6V/m. (Schweizer Grenzwert in dieser Frequenzlage = 3V/m)

Nun schießen sie scharf, die Krebsmacher und verlangen von Politik und Wissenschaft nichts Geringeres als, dass sie solche Arbeiten in Zukunft verhindern sollen. (!!)


In der Einladung zur  Pressekonfernz von Montag, 25.2.08 10.00Uhr in den Österreichischen Journalistenclub an der Blutgasse 3 (welch sinniger Ort) in A-1010 Wien steht wörtlich:


 „Jetzt sind Wissenschaft und Politik gefordert, um solche Arbeiten in Zukunft zu verhindern.“


Das heißt, dass Politik und Wissenschaft die Forschungsfreiheit einschränken sollen. Eine Arroganz, die kaum mehr zu überbieten ist, sich aber möglicherweise mit der gigantischen Finanzkraft, die diese Gesellen im Rücken haben, durchziehen lässt.


„Die Sorgen der Menschen zu Mobilfunk sind ernst zu nehmen, dürfen aber nicht durch falsche Anschuldigungen und Expertisen angeheizt werden. Die Krebsstudie zum C-Netz mit ihren weitreichenden Schlussfolgerungen gegen Mobilfunk ist haltlos.“


steht weiter in der Einladung.  Was haltlos ist und unter falschen Anschuldigungen abgebucht werden soll, bestimmen also fortan österreichs Mobilfunkbetreiber.
Die Einladung betiteln sie gleich mit „Skandal um Krebsstudie Steiermark -  Schlussstrich unter fragwürdige Untersuchungen.“
Die Sorgen der Menschen zu Mobilfunk seien ernst zu nehmen, dürften aber nicht durch falsche Anschuldigungen und Expertisen angeheizt werden.......meinen die Mobilfunker weiter.
Übrigens: In der Geheimsprache der Politiker heisst „wir nehmen Euch ernst“  nichts anderes als: „Da mache ich vorerst einmal gar nichts!“
  
Unterzeichnet ist die Einladung mit:
Ihre GesprächspartnerInnen:  (Danke für das Angebot)

  • Maximilian Maier (Geschäftsführer FMK - Forum Mobilkommunikation)
  • Claudia Übellacker (Leiterin Umweltteam mobilkom austria)
  • Margit Kropik (External Affairs und EMF, T-Mobile Austria)
  • Johann Killian (EMVU und Umwelt, One)
  • Harald Daspelgruber (EMVU Communication Manager; Hutchison 3 G)

Anmerkung: Sehr gut in das Bild der geplanten Pressekonferenz passt auch die Äusserung von Swisscom-Manager Paul Meier anlässlich des Mobilfunk. Podiumsgesprächs vom 13.2.08 in Schaan FL:
„Die Regierung sollte nicht auf Kettenhunde hören“
Meier dürfte sich und seinen Arbeitgeber hier gleich selbst disqualifiziert haben!

Quelle: http://www.gigaherz.ch/1272