Bekannter Salzburger
Umweltmediziner weist
Vorwürfe zurück
„Als Epidemiologe
bin ich der Wissenschaft
und der richtigen Interpretation
von sich aus Untersuchungen
ergebenden Daten verpflichtet.“
So reagiert der Salzburger
Umweltmediziner Gerd
Oberfeld auf die Vorwürfe
der mobilkom austria
AG, Häufung von
Krebsfällen einem
angeblich nicht existenten
Masten für die
C-Netz-Anlage in den
Gemeinden Vasoldsberg
und Hausmannstätten
zuzuschreiben.
Die von Gerd Oberfeld
vorgelegten Fakten sind
Tatsache: Rund um das
Wählamt Hausmannstätten
wurden im Rahmen der
wissenschaftlichen Studie
signifikante Häufungen,
bis zum achtfachen für
alle Krebsarten, festgestellt.
Insbesondere waren es
Brustkrebs und Hirntumoren.
Im Zuge der Recherchen
durch Gerd Oberfeld
wurde von einem pensionierten
Techniker der Post-
und Telegraphenverwaltung
Steiermark bestätigt,
daß an diesem
Standort ein C-Netz-Sender
am Standort Wählamt
Hausmannstätten
betrieben wurde. Auch
die Sendeleistung und
die Kanalanzahl konnten
vom Informanten exakt
benannt werden.
Andere mögliche
Faktoren, die eine derart
signifikante Häufung
von Krebsfällen
hervorgerufen haben
könnten, konnten
von Gerd Oberfeld nicht
ausgemacht werden.
Im Zuge der Recherchen
wurde Gerd Oberfeld
seitens des BMVIT im
übrigen mitgeteilt,
dass nach Informationen
des Bundesministeriums
Daten der Netze, die
nicht mehr in Betrieb
sind, gelöscht
werden und daher für
das BMVIT auch nicht
verfügbar sind.
Weiters durchgeführte
Recherchen bei den Anrainern
und Anwohnern haben
eindeutig ergeben, dass
in den fraglichen Jahren
tatsächlich eine
entsprechende Sendeanlage
von den Anwohnern wahrgenommen
wurde.
Bemerkenswert ist, dass
sich die mobilkom austria
AG mit dem Inhalt des
Gutachtens offenbar
nur insoweit auseinandersetzt,
als dieses in Form von
aus dem Zusammenhang
herausgerissenen Teilen
zitiert wird. Der Vorwurf,
dass zum Beispiel eine
121-fache Risikoerhöhrung
errechnet wurde, wird
von Gerd Oberfeld auf
das Entschiedenste zurückgewiesen.
Die Ausführungen
dazu im Gutachten wurden
ausschließlich
für Gehirntumorfälle
in der höchsten
Expositionsklasse getroffen.
Ein „Herausreißen
von Teilergebnissen“
zur Nutzung von populistischen
Aussagen stellt keine
seriöse Auseinandersetzung
mit dem Inhalt eines
Gutachtens dar und kann
daher nicht Grundlage
einer sachlich geführten
Diskussion sein, so
Gerd Oberfeld.
Der rechtsfreundliche
Vertreter der mobilkom
austria AG hat an Gerd
Oberfeld nunmehr das
Begehren auf Widerruf
der durchgeführten
Untersuchungen erhoben
und gleichzeitig für
den Fall der Nichtentsprechung
schadenersatzrechtliche
Forderungen angedroht.
Gerd Oberfeld kann
ein Verschulden nicht
erkennen. Die signifikante
Häufung von Krebsfällen
im Bereich des Wählamtes
Hausmannstätten
sind ein Faktum, welches
nicht wegdiskutiert
werden kann. Sollte
die Ursache hiefür
eine andere als der
Betrieb eines Mobilfunknetzes
sein, so wird dies aus
wissenschaftlicher Sicht
selbstverständlich
zu überprüfen
sein. Gegenwärtig
besteht jedoch für
Gerd Oberfeld kein Grund,
an der Richtigkeit der
ihm vorliegenden Informationen
zu zweifeln. Ein hinreichender
Beweis, dass sich am
Wählamt in Hausmannstätten
kein C-Netz-Sender befunden
habe, konnte von der
mobilkom austria AG
bislang jedenfalls nicht
erbracht werden.
Die Aussage der mobilkom
austria AG, dass Österreich
eine seriöse Mobilfunkpolitik
benötigt, die befürchteten
Risiken nachgeht, ohne
deshalb auf Ängsten
und Panikmache aufzubauen,
begrüßt Gerd
Oberfeld ganz besonders.
Es ist hoch an der Zeit,
die Ängste und
Befürchtungen der
betroffenen Bevölkerung,
aber auch der schon
seit Jahren hierauf
hinweisenden wissenschaftlichen
Erkenntnisse zu respektieren
und gemeinsam nach Lösungen
zu suchen. Vielleicht
findet sich endlich
ein gemeinsamer Aufbruch
in diese richtige Richtung!
Für
Rückfragen steht
Herr Dr. Gerd Oberfeld
von 14:00 bis 16:00
unter
0662/8042-2969 zur Verfügung.