Hersteller von Apparaten, die
der Überwachung von Vitalfunktionen
und Ähnlichem dienen, warnen
vor der Benutzung freier Funkkanäle.
Das Surfen mit dem iPhone in
einem Krankenhaus kann somit
weit reichende Folgen haben.
Kommen sich mehrere Signale
auf demselben Kanal in die Quere
so kann dies eine Störung
in beiden Geräten hervorrufen.
Beim Mobiltelefon wäre
das nicht weiter tragisch, problematisch
ist es jedoch, wenn die Funktionalität
von lebenswichtigen Geräten
nicht mehr gewährleistet
ist.
Dale Woodin, der Geschäftsführer
der amerikanischen Gesellschaft
für Gesundheit dazu:
"Wenn die Geräte
für eine gewisse Zeit nicht
funktionieren, so ist auch die
momentane Verfassung des Patienten
nicht einsehbar. Auf so etwas
kann unter keinen Umständen
verzichtet werden, in meinen
Augen stellt dies einen bedeutenden
Faktor der grundsätzlichen
Fürsorge und Pflege eines
jeden Patienten dar."
Der Hersteller für medizinische
Gerätschaften GE Healthcare
fordert die FCC (Federal Communications
Commission) zur gründlichen
Überlegung über die
Erlaubnis der kabellosen Breitbandnutzung
in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
auf. Denn diese könne über
Leben und Tod entscheiden.
Seit 1980 werden in US-Krankenhäusern
die unlizenzierten Kanäle
33 bis 36 zur drahtlosen Gesundheitsüberwachung
verwendet. Funkt nun ein mobiles
Gerät in einen dieser Kanäle
hinein, so kann es passieren,
dass Messwerte verfälscht
oder ungenau werden.
Wieso manche Krankenhäuser
nicht den geschützten Kanal
37 verwenden, ist unklar. In
den Vereinigten Staaten gibt
es keine Pflicht, dass dieser
benutzt werden muss. Eines sei
jedoch sicher, zu vielen Personen
sind die Gefahren und Auswirkungen,
die durch Funkstrahlung verursacht
werden nicht klar.
(Autor: gS-)
(Via news.com, thx!)
Quelle: http://www.gulli.com/news/wlan-setzt-patienten-gro-en-2008-05-15/
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