An der ehemaligen Klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin der
Medizinischen Universität
Wien wurden – auch unter
Beteiligung externer WissenschafterInnen
– im Jahr 2005 und 2008
zwei Arbeiten publiziert, in denen
an bestimmten Zelltypen eine DNA-schädigende
Wirkung von Mobilfunk-Strahlung
beschrieben wird. DNA-Schäden
wurden sowohl mit hochfrequenten
elektromagnetischen Feldern von
1.800 MHz (GSM-Signale, Diem et
al. 2005) als auch von 1.950 MHz
(UMTS-Signale, Schwarz et al.
2008) gemessen.
"Es ist unglaublich, ich
bin fassungslos", so der
Wissenschafter für Arbeitsmedizin
der Medizinischen Universität
Wien, Professor Hugo Rüdiger,
gegenüber der APA über
diese Unterstellung.
Im Detail hatte eine Mitarbeiterin
2006 lediglich den Code geknackt,
mit denen die Proben aus wissenschaftlichen
Objektivitätsgründen
für die Experimentatoren
verschlüsselt waren.
Das ändert jedoch überhaupt
nichts am gültigen Inhalt
der Studie. Lediglich die sogenannte
"Verblindung" war
nicht mehr gegeben.
Der Leiter der von Rektor Schütz
(MUW) eingesetzten Kommission
für die Begutachtung dieser
Studie soll ein Jurist der Mobilfunk-Industrie
sein!!!
Wird so die Objektivität
einer solchen Kommission nicht
deutlich in Frage gestellt?
Könnte man besser Macht
und Einfluß der Mobilfunklobby
aufzeigen?
Es wird offensichtlich gegenwärtig
versucht, nach Dr. Oberfeld
auch die Professoren Adlkofer
und Rüdiger zu beschädigen,
aller bekanntesten Speerspitzen
der MF-Kritik.
Will man für hin künftige
Prozesse erreichen, dass diese
fundierten Wissenschafter als
Sachverständige ausscheiden,
um so profunde Kritik an den
Verharmlosungsaussagen der Mobilfunklobby
zu verhindern?
Man begegnet auf Schritt und
Tritt altvertrauten Freunden
der MF-Industrie, auch in der
Steuerung durch die Medien...
26.05.08 - News-Beitrag: Forscher
bestätigen Richtigkeit
publizierter Daten
ORF-News
Beitrag...
Quelle:
http://www.diagnose-funk.ch |