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Russische Regierung sieht Schuld für Todesfälle durch Blitzeinschläge in technischen Geräten


In den vergangenen zwei Wochen sind in Russland mehr als ein Dutzend Menschen durch Blitzeinschläge getötet oder verletzt worden. Leonid Tarkov vom Wetterbeobachtungszentrum der Regierung (Russian government weather observation center FOBOS) äußerte hierzu, dass tragbare elektronische Geräte die Schuld hieran trügen. Laut Tarkov seien Mobiltelefone und Musikabspielgeräte wie Magnete auf Blitze wirken. "Diese Dinge sind Träger für elektromagnetische Felder. Dies macht sie im Wesentlichen zu Leitern. Blitze werden häufig hiervon angezogen, und die Einschläge haben oft eine tödliche Folge." Eine solche Vorstellung wird von der größeren wissenschaftlichen Gemeinschaft als abwegig angesehen. Praktisch alle Wissenschaftler gehen davon aus, dass Blitze nicht den schwachen elektromagnetischen Feldern folgen können, die unter anderem von tragbaren Geräten erzeugt werden. Dennoch räumen die Wissenschaftler ein, dass jedes Mitführen metallischer Gegenstände das Todesrisiko bei Blitzschlag erhöhe.


Quellen : http://www.windowsvistamagazin.de/aid,652918/News/ http://www.dailytech.com, http://www.intomobile.com