Bei der Unterrichtsministerin rennt Robert Mehlen mit seinem Vorschlag allerdings offene Türen ein. Mady Delvaux-Stehres gibt in ihrem Antwortschreiben dem ADR -Parlamentarier Recht. Mobiltelefone würden den Unterricht in der Tat erheblich stören und die rasante Entwicklung bei den Handy-Anwendungen stelle zudem eine allgemeine Gefahr dar. Bislang hätten die Gemeinden unterschiedlich auf die Problematik reagiert, gibt die Ministerin des Weiteren zu bedenken.
Unterrichtsministerin Mady Delvaux-Stehres will nun die Gelegenheit nutzen und über den Weg der geplanten Reform der Schulgesetzgebung einheitliche Regeln schaffen. Über einen großherzoglichen Erlass soll künftig auch für den Primärschulunterricht bestimmt werden, welche Verhaltensregeln landesweit in allen Schulen gelten sollen. Sie habe dieses großherzogliche Reglement kürzlich dem zuständigen parlamentarischen Ausschuss vorgelegt, schreibt die Ministerin weiter. Darin werde ausdrücklich festgehalten, dass die Primärschulkinder künftig weder in der Schule noch auf dem Pausenhof von ihrem Handy Gebrauch machen dürfen. (DS)
Quelle: http://www.wort.lu/index.php?art=6631373 |