Eine 2002 in Salzburg durchgeführte Studie zeigt, dass
19 Prozent der Menschen Elektrosmog wahrnehmen können.
Ältere Untersuchungen aus Schweden und Kalifornien zeigen
deutlich geringere Häufigkeiten von wenigen Prozent.
Es besteht der begründete Verdacht, dass in weiten Teilen
der Welt immer mehr Menschen elektrosensibel werden.
Die wahrscheinlichste Ursache ist die in den letzten Jahren
steigende Belastung im Kilohertz-Bereich (z.B. Monitore, Notebooks,
Energiesparlampen) und im oberen Megahertz-Bereich (z.B. Mobiltelefone,
Mobilfunksendeanlagen, Schnurlostelefone). Immer mehr Menschen
reagieren auf Elektrosmog mit teils erheblichen Störungen
des Wohlbefindens. Elektrosensibilität kann je nach Schweregrad
zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität und
der Arbeitsleistung führen. In Schweden ist das Bewusstsein
für elektrosmogreduzierte Wohnungen und Arbeitsplätze
deutlich höher als in Österreich.
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